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Die Syrische Gemeinde stellte sich in Neumünster vor

Der Verein „Syrische Gemeinde in Kiel und Umgebung“ stellte sich Anfang Mai in Neumünster der Öffentlichkeit vor.

In Zusammenarbeit mit der Diakonie

Mai 2017

Der Verein „Syrische Gemeinde in Kiel und Umgebung“ stellte sich Anfang Mai in Neumünster der Öffentlichkeit vor.

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Die Gruppe engagiert sich seit November vergangenes Jahres für die Interessen von Syrerinnen und Syrern in der Region. Neben der Organisation von Info- und Diskussionsveranstaltungen sucht er dazu den Kontakt in die Kommunal- und Landespolitik. In den zurückliegenden Monaten konnte der Verein rund 30 aktive Mitglieder gewinnen. Vier der Vorstandsmitglieder stellten ihre Arbeit sehr lebendig vor.

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Rawad Zyadeh, der 1. Vorsitzende, erläuterte, dass sich die Mitglieder nicht in erster Linie als Hilfsbedürftige wahrnehmen, sondern ihren Beitrag zur Teilhabe in der Gesellschaft leisten wollen und auch selbst aktiv werden, um Integration und gegenseitiges Verständnis von kultureller Unterschiedlichkeit aber auch der Gemeinsamkeiten zu fördern. Sie geben z. B. Arabischsprachkurse für Kinder und Erwachsene, informieren über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten für Neuzuwanderer und beraten in Integrationsfragen. Diese Leistungen sind offen für alle Interessierte, nicht nur für Menschen syrischer Herkunft. Die Vereinsmitglieder sind auch vielfältig in Herkunft und religiöser Anschauung und fördern diese Vielfalt bewusst. So sind auch Deutsche als Mitglieder vertreten.

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Die Syrische Gemeinde ist zurzeit noch hauptsächlich in Kiel aktiv, plant aber eine landesweite Arbeit. So gab es am 2. Mai bereits weitere Verabredungen mit Mitgliedern der Syrischen Community in Neumünster, um sich gegenseitig über Erfahrungen auszutauschen.

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Teilnehmende im Projekt Freiwillige Inklusiv planen ebenfalls eine Zusammenarbeit und wollen sich mit gemeinsamen Videofilmen über Integrationsthemen beschäftigen.

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